Rudolf Ladwig, zweiter Vorsitzender des IBKA, hat ausführlich zur geplanten Papstrede im Deutschen Bundestag Stellung genommen. Im Interview kritisiert er die mangelnde Anerkennung der Menschenrechte durch Benedikt XVI. Zudem verweist er auf die fragwürdige Qualität des "Heiligen Stuhls" als souveränem Staat und bezweifelt den Vertretungsanspruch des Kirchenführers. Die Einladung in das Parlament sei ein "Akt schamloser Dreistigkeit", mögliche Folgen des Bruchs mit säkularen Grundsätzen bezeichnet er als "aberwitzig".

via “Was hat ein Antidemokrat den Demokraten mitzuteilen?”